Umwelt

Energierückfluss und Energierendite

Energie-Rückfluss

Die Energiebilanz einer Windkraftanlage zeigt das Verhältnis zwischen dem Energiebedarf über den gesamten Lebenszyklus der Anlage (d.h. für Herstellung, Betrieb, Wartung und Entsorgung) und der von der Windkraftanlage erzeugten Energie. Diese energetische Amortisationszeit wird in "Monaten bis zum Erreichen der Amortisation" gemessen, wobei der Energiebedarf für den Lebenszyklus des Kraftwerks gleich der von ihm erzeugten Energie ist. An diesem 'Break-even'-Punkt werden unsere Windturbinen energieneutral. 

Bei starkem Wind ist unsere V117-4,2-MW-Anlage innerhalb von 4,8 Monaten energieneutral. Bei mittleren Windverhältnissen erreicht unsere V136-4,2-MW-Anlage diesen Break-even-Punkt innerhalb von 6,1 Monaten, und bei schwachen Windverhältnissen erreicht die V150-4,2-MW-Anlage die Energieneutralität innerhalb von 7,6 Monaten. Wie diese Grafik zeigt, amortisiert sich eine Vestas-Windenergieanlage (V117-4,2 MW, 136-4,2 MW, V150-4,2 MW) bereits nach 5 bis 8 Monaten mehr Energie als sie verbraucht. Öl und Kohle hingegen verbrauchen mehr Energie als sie erzeugen und ins Netz einspeisen und amortisieren sich nie.

Energierendite

Alternativ kann die energetische Amortisation durch die "Anzahl der Amortisationen" gemessen werden, d. h. durch die Menge an Energie, die an die Gesellschaft zurückfließt, im Vergleich zur Energie, die während der Lebensdauer der Turbine benötigt wird. Während des Lebenszyklus einer V117-4,2-MW-Windkraftanlage wird 50-mal mehr Energie an die Gesellschaft zurückgegeben als verbraucht wird. 

Das heißt, wenn 1 kWh in eine Windenergielösung investiert wird, erhält man 50 kWh zurück. Bei Kohle hingegen erhält man für eine Investition von 1 kWh in der Regel weniger als 0,4 kWh zurück.